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Oberkirch (brx). Kommenden Montag, 3. Juli, setzt die Schulgalerie des Hans-Furler-Gymnasiums zusammen mit dem Freundeskreis des HFG ihre Vortragsreihe »Meine Kunst« mit jungen Künstlern fort. Um 19 Uhr stellt der aus Oppenau stammende Tim Otto Roth seine Arbeit vor. Die Veranstaltung findet im Forum am HFG statt.
Tim Otto Roth, der heute in Köln lebt, ist der prominenteste Künstler, den das Renchtal je hervorgebracht hat. Vor allem seit Roth den Deutschen Lichtkunstpreis und vor einem Jahr den internationalen Medienkunstpreis im Karlsruher ZKM überreicht bekam, steht er auf Augenhöhe mit der Avantgarde der Medienkunst und ist mit seinen Projekten in der ganzen Welt - von Chile bis Ägypten unterwegs.
Als Schüler des Hans-Furler-Gymnasiums machte Tim Otto Roth seine ersten bildnerischen Erfahrungen in der Foto-AG seines Kunstlehrers Heinz Schultz-Koernig. Dies führte nach einem geisteswissenschaftlichen Intermezzo zum Studium Fotografie an der Gesamthochschule Kassel. Früh hat er »die Laborsituation des Museumsraums« verlassen und. entwickelte seine Arbeiten als »Interventionen im öffentlichen. Raum«, wie Roth sie selbst nennt. Schwerpunktmäßig setzt sich der junge Künstler mit dem Universum der technischen Bilder in den Naturwissenschaften auseinander. Tim Otto Roth behauptet: »Röntgenbilder, Superteleskope und das Internet sind die eigentliche bildliche Herausforderung der schönen Künste.«
Bei seinem Vortrag wird Roth einige Beispiele seiner Arbeiten erläutern, etwa das Projekt »Pixelsex«, das er zusammen mit der Technischen Universität Dresden entwickelte (www.pixelsex.org). Derzeit ist Tim Otto Roth auch bei der Übersichtsschau zur Lichtkunst am Karlsruher ZKM vertreten. Schüler und die kunstinteressierte Öffentlichkeit werden den spannungsvollen Weg des Künstlers bis in die internationale Avantgarde nachvollziehen können.
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