Presse zum Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" 2013

Mog-Sieger

Finale des Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“

Auf die Plätze, fertig, los! 

Beim Finale des Mathematikwettbewerbs „Mathe ohne Grenzen“, oder aber „Mathématiques sans frontières“,genügten den Kandidaten aus insgesamt 12 Klassen des Dreiländerecks nicht nur logisches Denken und eine blitzschnelle Auffassungsgabe – einen Sprint musste von den Teams ebenfalls hingelegt werden.

Nachdem im Vorentscheid die besten 12 Klassen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz ermittelt wurden, konnten die Gewinner im Europapark noch einmal zeigen, was in ihnen steckt. In drei Runden mit jeweils drei Aufgaben, die es zu bewältigen gab, vertrat immer ein Kandidatenpaar die eigene Klasse. „Sans frontières“ waren hierbei nicht nur die auf Deutsch und Französisch verfassten Aufgaben: Stefanie Frank und Daniel Kehret ergänzten sich in einer humorvollen, zweisprachigen Moderation.„Spätestens die „Sprache“ der Mathematik ist völkerverbindend“, betonte Roland Mack und drückte damit auch die Grundidee des Wettbewerbs aus, der nun schon imzwölftenJahr im Europapark ausgetragen wird. Seiner Hochachtung vor den talentierten Mathematikschülern verlieh auch Hauptsponsor der Wiedeking-Stiftung, Wendelin Wiedeking, Ausdruck. „Mathe ist eine gute Grundlage, um sich analytisches Denken anzueignen, was ihr nach der Schule oft brauchen werdet“, gab Wiedeking den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg.

Was auf der Leinwand zu lesen war, ließ den Anwesenden im Saal den Schweiß auf die Stirn treiben. Wann ist ein Produkt denn wieder gleich null? Diese Frage dürften sich die Abordnungen der Klassen spätestens im ersten Probedurchgang gestellt haben. Denn ganz gleich ob es um Winkel oder Potenzen ging, oft schienen die Lösungen verblüffend einfach – wenn auch schon die Fragen nervöses Getuschel in den Reihen auslösten. Um an die Aufgaben zu kommen, bedurfte es einer sportlichen Herausforderung: In Windeseile mussten die Aufträge am einen Ende des Saals abgeholt werden, während zur Abgabe ebenfalls um Punkte „gerannt“ wurde. Schließlich gab eine richtige Lösung mehr Verrechnungspunkte, je früher sie abgegeben wurde.

In den „Verschnaufpausen“  schickte der Gastgeber nicht nur eine Tanzgruppe der eigenen Schule zwischen die Mathematikaufgaben: Der Bigband des Gymnasiums Schramberg gelang es ebenfalls, mit virtuosen Klängen die grauen Zellen der Wettbewerbsteilnehmer in Schwung zu bringen. Für die Präsentation zuständig war mit Rudi Dillmann ebenfalls ein Mathematiklehrer des  Veranstalter, des Hans-Furler-Gymnasiums Oberkirch. Einen reibungslosen Ablauf garantierte das Team um Cheforganisator Michael Huber – von der Ausgabe der T-Shirts bis zur Auswertung der abgegeben Lösungen.

Eine gespannte Stille trat ein, als die Bekanntgabe der endgültigen Sieger des Wettbewerbs bevorstand. Am Ende lag die Klasse des LEGT Albert Schweitzer aus Mulhouse (FR) deutlich vor der Gruppe des Klettgau-Gymnasiums aus Tiengen, dicht dahinter auf dem dritten Platz folgte das Gymnasium am Rosenberg aus Oberndorf. Anhaltender Jubel begleitete die Übergabe der Pokale – „Mathe“ hat die Gäste aus drei Nationen also sichtlich begeistert. Doch nach all den Anstrengungen, die von den 12 Klassen gleichermaßen abverlangt worden waren, hatten sich alle Eines verdient: den anschließenden Besuch im Europapark.


Presse zum Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" 2012

Finale des Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“

Im Europa-Park gilt: a² + b² = Spaß

 

Mathe und Spaß - ein Widerspruch? Beim trinationalen Finale des weltweiten Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ (MoG) am 16. Mai im Europa-Park zeigten zwölf Klassen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, dass Zahlen und Jubel gut zusammenpassen. Als Sieger des Wettbewerbs gingen die Schüler der Klasse 9c des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg hervor.  Den zweiten Platz belegte die Klasse 10c des Scheffel-Gymnasiums Lahr, den dritten Platz die Klasse 9c des Berthold-Gymnasiums Freiburg. Erstmals waren nur deutsche Schulen auf den ersten drei Plätzen vertreten. Die Schüler des Collège Jean Mentel aus Sélestat (Elsass) kamen auf den vierten Platz, dicht gefolgt von den Schweizer Schülern des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Rämibühl aus Zürich.

Beim Finale im Europa-Park Dome herrscht reges Treiben – es wird gerechnet was das Zeug hält. Mit roten Köpfen und außer Puste springen die Schüler zum Lösungstisch. Nach drei Stunden stehen die Sieger fest: Die Klasse 9c des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg jubelt lauthals. „Das war echter Nervenkitzel und es ist ein ganz tolles Gefühl gegen die Zehntklässler zu gewinnen“, freuen sich die Schülerinnen Marie Felthaus und Alisa Fischer.

Das Wettbewerbskomitee aus Straßburg, bestehend aus neun deutschen und französischen Lehrern, schickte zunächst die Aufgaben an die Schulen. Beim dezentral ausgetragenen Wettbewerb galt es in nur 90 Minuten, die zehn Aufgaben für die Neuntklässler und 13 Aufgaben für die Zehntklässler in kleinen Teams zu lösen, darunter auch eine Aufgabe in einer Fremdsprache. Die besten zwölf Klassen qualifizierten sich daraufhin für das Finale.

Die Organisation des Wettbewerbs im südbadischen Raum und die Korrektur der eingesandten Lösungen übernahmen zehn Lehrer des HFG Oberkirch. „Die europäische Ausrichtung des Wettbewerbs finden wir sehr spannend, dies war auch ein großes Anliegen des Namensgebers unserer Schule Hans Furler und passt einfach hervorragend in den Europa-Park“, so Michael Huber vom HFG Oberkirch, der den Wettbewerb für Südbaden organisiert.  Die Band „Red Icon“ des HFG sorgte für den musikalischen Rahmen beim Finale. Um die vom Rechnen erhitzten Gemüter abzukühlen, besuchten alle 400 Final-Teilnehmer nach dem Wettbewerb den Europa-Park.

Erstmals führte eine französische Mathematiklehrergruppe um André Bulber den Wettbewerb "Mathématiques sans frontieres" 1989 im Elsass durch. Schon im darauffolgenden Jahr beteiligten sich die ersten deutschen Schulen. Seit dem Jahr 2000 ist das jährlich im Europa-Park ausgetragene Finale ein Höhepunkt der kreativen Beschäftigung mit Mathematik. Dieses Jahr beteiligten sich weltweit um die 200.000 Schüler aus knapp 30 Ländern, davon allein 9.783 Schüler aus Südbaden. Mit der klassischen „Schulbuchmathematik“ haben die gestellten Aufgaben dabei selten etwas zu tun. Kreativität, Teamarbeit und Interesse an der Mathematik zu fördern, Fremdsprachen anzuwenden und Grenzen zu überschreiten sind die eigentlichen Wettbewerbsziele.

Presse zum Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" 2011

Foto 1

Mathematik ohne Grenzen:

Finalwettbewerb im Europa–Park 

 

Am Mittwoch, 11. Mai 2011 fand im Europa-Park die internationale Siegerfeier des weltweit durchgeführten Wettbewerbs „ Mathematik ohne Grenzen“ statt. Insgesamt 12 Klassen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben sich zum Finalwettbewerb in Deutschlands größtem Freizeitpark qualifiziert. Als Sieger des Wettbewerbs gingen die Schüler der Klasse 9c des Scheffel-Gymnasiums Lahr, als Zweitplatzierte die Klasse 1A aus Oberwil/Schweiz hervor. Den dritten Platz mit exakt der gleichen Punktezahl teilen sich die Kenzinger Schüler der Klasse 10e des Gymnasiums Kenzingen mit der Klasse 9b des Schwarzwald-Gymnasiums aus Triberg.

Erstmalig wurde der Wettbewerb "Mathématiques sans frontieres" 1989 im Elsass durchgeführt und von einer französischen Mathematiklehrergruppe um André Bulber erfunden. Schon im darauffolgenden Jahr beteiligten sich die ersten deutschen Schulen. Seit dem Jahr 2000 ist das jährlich im Europa-Park ausgetragene Finale ein Höhepunkt der kreativen Beschäftigung mit Mathematik. Dieses Jahr haben sich weltweit mehr als 185.000 Schüler aus 25 Ländern am Wettbewerb beteiligt, davon allein 10.500 Schüler aus Südbaden, dem Elsaß und der Nordschweiz. Mit der klassischen „Schulbuchmathematik“ haben die gestellten Aufgaben dabei selten etwas zu tun, denn die Kreativität, Teamarbeit und Interesse an der Mathematik zu fördern, Fremdsprachen anzuwenden und Grenzen zu überschreiten sind die eigentlichen Wettbewerbsziele.

Aus dem am 22. März 2011 stattgefundenen und dezentral ausgeführten Wettbewerbs hatten die teilnehmenden Klassen der Jahrgangsstufe 9 und 10 insgesamt 90 Minuten Zeit, die zehn Aufgaben (für Klassenstufe 9) und 13 Aufgaben (für Klassenstufe 10), darunter auch eine Aufgabe in einer Fremdsprache, in kleinen Teams zu lösen. Die besten 12 Klassen qualifizierten sich für den Finalwettbewerb, der am Mittwoch im Europa-Park stattfand. Die Big Band „Jumper“ des Gymnasiums Schramberg sorgte für den musikalischen Rahmen zwischen den 3 Aufgabenrunden beim Finalwettbewerb. Die Organisation des Wettbewerbs im südbadischen Raum und Korrektur der eingesandten Lösungen übernahmen die engagierten Lehrer des Hans-Furler-Gymnasiums in Oberkirch. Insgesamt neun Lehrer aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz stellten die Aufgaben für den Wettbewerb zusammen.

Als Sieger gingen die Schüler des Scheffel-Gymnasiums aus Lahr hervor, knapp gefolgt von der Klasse 1a des Gymnasiums Oberwil (Schweiz) und der Klassen der Gymnasien aus Kenzingen und Triberg, die sich aufgrund des punktgleichen Standes gemeinsam den dritten Platz teilen. Der André Bulber-Pokal wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen und ging an die Klasse 2S1 des Deutsch-Französischen Gymnasiums Freiburg. Der Wander-Pokal wird künftig an Klassen verliehen, die in den vergangenen Jahren durch besonders erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb teilgenommen haben.

Als Belohnung wurden die rund 400 Teilnehmer mit ihren Betreuern nach dem Wettbewerb in den Europa-Park eingeladen und konnten die erhitzten Gemüter bei einer spritzigen Fahrt in einer der Wasserattraktionen oder mit einem erfrischenden Getränk im weltweit ersten Loopingrestaurant „FoodLoop“ kühlen.

Siegerfeier Achern

Triberg



Schwarzwälder Bote vom 20.05.2009


Mittelbadische Presse vom 30.06.2009


Wie Mathematik Spaß machen kann

»Mathematik ohne Grenzen«-Wettbewerb am Gymnasium/ Zwei Acherner Klassen unter Finalisten

Mathematik erfordert große Konzentration und ist für so manchen ein Hassfach. Dass Mathe auch Freude bereiten kann, zeigte gestern die Veranstaltung »Mathematik ohne Grenzen« am Gymnasium Achern.

30.06.2009 - Achern. Bereits zum 20. Mal fand dieser Wettbewerb statt, zum 19. Mal in Südbaden. Acht Klassen hatten sich am 10. Februar zum gestrigen Finalwettbewerb im Pavillon des Acherner Gymnasiums qualifiziert. Darunter waren auch die Klassen 10e und 11f des Acherner Gymnasiums und die 11c der Heimschule Lender.Sasbach.

Teilgenommen haben 168 000 Schüler aus 28 Ländern, in Südbaden hatten sich 13 000 Schüler und 507 Klassen beworben. »Ihr seid die Besten«, lobte Mathelehrerin und Organisatorin Nicole Krämer die Finalisten. Um ins Finale zu kommen, mussten die Klassen als Team 13 Aufgaben lösen, die interdisziplinär gestellt waren: Es galt, für Probleme aus allen möglichen Gebieten mathematische Lösungsmodelle zu finden, die gefundenen Lösungen in angemessener Form zu präsentieren, moderne Fremdsprachen in der Praxis anzuwenden und Teamarbeit als unumgängliche Arbeitsweise bei komplexen Problemstellungen zu erfahren.

Aus allen Finalklassen durfte gestern in Achern eine Gruppe in Zweiterteams mathematische Aufgaben lösen, eine zweite Beachvolleyball und die dritte Basketball spielen. »Mathematik mal anders erleben, dass es Spaß machen kann«, nennt Krämer einen Hintergrund für die Veranstaltung. Die vom Acherner Organisationsteam entwickelten 15 mathematischen Aufgaben handeln vom alltäglichen Bereich. Eine spielte auf einer Feier: Man hat eine bestimmte Anzahl an Personen
Jeder stößt mit jedem mit einem Sektglas an. Wie viele Gläser erklingen? Die Schüler konnten für drei Aufgaben Joker einsetzen. Für die richtige Lösung gab’s die doppelte Punktzahl.


Die sechs besten Klassen erhielten kleine Geschenke. Gewonnen haben in der Kategorie »Zehnte Klassen« die Klasse 10b des Robert-Gerwig-Gymnasiums Hausach und die 9b des Grimmelshausen-Gymnasiums Offenburg. Beide erreichten die maximale Punktzahl von 25. und bekamen je 50 Euro für die Klassenkasse. Das Schiller-Gymnasium Offenburg ist die Siegerklasse im elften Jahrgang und wird die Kronen-Brauerei in Offenburg besichtigen.


Mathe-Präsentation

Vor dem Wettbewerb bot jede Klasse ein kleines Unterhaltungsprogramm. Die 11c der Lender sang »Viel zu schwer, zu schwer«, eine Parodie auf »Que sera«. Die 11c des Schiller-Gymnasiums Offenburg führte eine Satire zum Thema »Was wär’ die Welt nur ohne Frauen auf«. Die 11b des Robert-Gerwig-Gymnasiums Hausach bekam mit einer Bauernmultiplikation alle Aufmerksamkeit im Saal und alle Besucher verfolgten gespannt die komplizierte Rechnung an der Tafel. Die 10d des Max-Planck-Gymnasiums Lahr zeigte, dass Mathe auch etwas mit Körpergefühl zu tun haben kann und präsentierte eine Seil-Akrobatik--Nummer. Die 10b des Robert-Gerwig-Gymnasiums Hausach präsentierte mathematische Kurzgeschichten.


Neuauflage 2010

Künftig soll das Ortenau-Finale jedes Jahr am Acherner Gymnasium stattfinden. Krämer: »Ich komme vom Oken-Gymnasium Offenburg und habe dieses Fest hier nach Achern gebracht. Dass hier heute zwei Klassen aus Achern im Finale stehen, ist Zufall.« Alle Beteiligten freuen sich auf eine Neuauflage im nächsten Jahr. »Es gab gute Rückmeldungen von Schülern und Lehrern.«


Schwarzwälder Bote vom 03.07.2007


Mittelbadische Presse vom 29.05.2006

Südkurier vom 18.03.2006

Offenburger Tageblatt vom 08.07.2005
Kniffliges und der pure Spaß dran

Die Erde, ein Seil, eine Maus und ein Schlupfloch:
Die Oken-10d gewinnt »Mathematik ohne Grenzen« 

Zu »Mathe ohne Grenzen« trafen sich sechs platzierte Klassen aus Ortenauer Gymnasien zum Wettbewerb um Rang eins. Die Schüler präsentierten Lösungen mathematischer Probleme, aber sie mussten sich auch bei Ballspielen bewähren. Die begehrten Europa-Park-Kinokarten gewann schließlich die 10d des Oken-Gymnasiums.
Offenburg. »Ich glaube, wir machen da mit, weil unser Lehrer die Karten für den Europa-Park gewinnen wollte«, witzelt R. Lankhart vom Oken-Gymnasium. Die Klasse 10d des achtjährigen Gymnasiums vom Oken bewährte sich wie fünf weitere Gymnasialklassen aus der Ortenau bei »Mathe ohne Grenzen«. Und anlässlich der Siegerehrung maßen sich die Schüler noch einmal. Während damals Mathe-Aufgaben gerechnet werden mussten, setzte man am Austragungsort Schiller-Gymnasium nun auf die Präsentation einer mathematischen Aufgabe und sportlichen Wettkampf. Organisiert wurde das Ganze von N. Krämer, Lehrerin am Oken.

Die 10d setzte sich mit dem Problem des Umfangs auseinander: Würde man die Erde mit einem Seil umspannenn und gäbe man einen Meter zu – könnte dann eine Maus durchschlüpfen? »Die Idee, Aufgabe und Lösung präsentationsreif zu entwickeln, hat viel Spaß gemacht«, sagt Schüler A. Braumandl. Die Klasse einigte sich auf die Kult-Figur der »Sendung mit der Maus« und zeigte den Schülern der anderen Gymnasien, dass Mathe witzig erklärt werden kann. Auch die Schüler des Acherner Gymnasiums hatten sich eine gewiefte Präsentationstechnik einfallen lassen: Sie begeisterten mit einem Film, der darstellt, ob Männer oder Frauen effektiver einkaufen. Das Fazit des mathematischen Problems erläutert D.l Gerngroß von der 11b des Acherner Gymnasiums: »Geld geben beide Geschlechter viel aus, aber zeitlich effektiver sind dabei die Männer.«

»Die jungen Leute haben das toll gemacht!«, begeistert sich A. Bulber. Als »Ahnherr« des Wettbewerbs »Mathématiques sans frontières« sieht er genau das verwirklicht, was Ziel der Veranstaltung ist – nämlich Grenzen zu überwinden. »Das sind die eigenen Grenzen, die des Faches und auch die der Klasse«, erklärt Bulber, dass die Schüler nur in einer engen Klassengemeinschaft zum Sieg gelangen könnten. Außerdem werden auch sprachliche Grenzen überwunden; ein Teil der Aufgaben ist nämlich fremdsprachig. Abgesehen davon, so Bulber, »ist die Mathematik als Grammatik des Denkens die Universalsprache«. Hier zählten Kenntnisse des Alltags, Beispiele aus der Praxis: »Das ist Mathe mit Spaß und Pfiff.«

Den zum 14. Mal veranstalteten Wettbewerb sieht Bulber als Element des Aufbaus von Europa: »Mit dem Wettbewerb wird etwas Konkretes dafür getan.«

Konkret wurde es auch für die 10d des Oken: In Offenburg hielten sich die nur 16 Schüler toll und kamen in ihrer Altersgruppe auf Platz eins. Dafür gab’s Kinokarten für den Europa-Park.
Text: Bettina Kühne

Dernières Nouvelles d'Alsace vom 10.06.2005

Acher-Rench-Zeitung vom Freitag, 13.05.2005
HFG sorgt für »Mathe ohne Grenzen«

Lehrer des Oberkircher Gymnasiums koordinieren
internationalen Mathematik-Wettbewerb


Mathematik-Lehrer des Hans-Furler-Gymnasiums haben die Arbeit von mehr als 8000 Schülern korrigieren müssen. Die Lehrer waren die Jury beim internationalen Wettbewerb »Mathematik ohne Grenzen«, den die Oberkircher Schule für ganz Südbaden organisiert.

Das Hans-Furler-Gymnasium, hier vertreten durch Mathematiklehrer Klaus Schwab (Zweiter von rechts) und Schulleiter Thomas Steiner (rechts), war beim Wettbewerb »Mathematik ohne Grenzen« nicht nur für die Siegerehrung verantwortlich.

Oberkirch (brx). Reichlich Arbeit hatte es auch in diesem Jahr für die Lehrkräfte des Oberkircher Hans-Furler-Gymnasiums beim Wettbewerb »Mathematik ohne Grenzen« gegeben. Seit der Gründung des internationalen Wettbewerbs, der in Südbaden, im Elsass und in der Nordschweiz ausgetragen wird, ist das HFG organisierende Schule für Südbaden und einige deutschen Schulen im Ausland von Rom bis Montreal.

Konkret hieß das für das Korrekturteam, bestehend aus den Mathematiklehrern Rudi Dillmann, Wolfgang Neulinger, Klaus Schwab und Paul Singler, 305 Klassenbeiträge, an denen mehr als 8000 Schüler mitgearbeitet hatten, nachzuschauen. Eine neue Rekordbeteiligung, die noch einmal deutlich über der Vorjahrsquote lag.

Nun stand die Preisverleihung auf der bei den Schülern äußerst beliebten Bühne des Europa-Parks in Rust an. Die Besten der schriftlichen Prüfungen waren eingeladen. Auch dafür gestaltete das Oberkircher Gymnasium das Programm, durch das Klaus Schwab und Rudi Dillmann führten.

Kleiner Wettbewerb

Die Tanzgruppe »Mirage« sowie die HFG-Schulband, verstärkt durch Musiklehrer Michael Erdrich, sorgten für guten Ton und flotten Tanz auf der Bühne - und es gab noch einmal einen kleinen mathematischen Wettkampf.

Diesmal hatte ein weiteres Team aus Oberkirch unter der Leitung von Heinz Kliewer, bestehend aus Yvette Reber, Anja Schreiner, Martin Klauer und Wolfgang Neulinger, die Aufgaben ersonnen, mit denen die erfolgreichen Gruppen noch einmal konfrontiert wurden.
Schließlich die Siegerehrung, die von HFG-Schulleiter Thomas Steiner, der nach der guten Tradition seiner drei Vorgänger ebenfalls Mathematiker ist, vorgenommen wurde. Aber auch der ehemalige HFG-Direktor Georg Lutz, der stets mit Leib und Seele hinter diesem Wettbewerb gestanden hatte, durfte bei der Preisverleihung mitwirken.

Nicht verraten wurde, ob auch bei den »Paukern« der Preis der schönste war, den die Schüler am meisten genossen: einen Tag im Europa-Park.

Südkurier Konstanz vom 10.05.2005


Spaß an Mathematik soll der europäische Wettbewerb »Mathematik ohne Grenzen« wecken. In der Konstanzer Schänzlehalle wetteiferten Schüler um die besten Plätze. Stockacher Gymnasiasten gewannen vor den Humboldtschülern aus Konstanz.

Badische Zeitung, Mai 2005

Acher-Rench-Zeitung vom Donnerstag, 08.07.2004
»Mathematik ohne Grenzen«
Ortenauer Preisträger erhielten Urkunden von der
Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner 

Gestern wurden im Offenburger Schillersaal die sechs Siegerklassen aus der Ortenau beim internationalen Wettbewerb »Mathématiques sans frontières - Mathematik ohne Grenzen« ausgezeichnet.

Mit Sketchen zeigten die findigen Schüler bei der Preisvergabe,
dass "Mathe" auch im täglichen Leben eine große Bedeutung hat.

Ortenau. Viel Mühe hatten sich die Schüler beim Wettbewerb »Mathématiques sans frontières - Mathematik ohne Grenzen« gemacht. Gestern erhielten die sechs Ortenauer Siegerklassen von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner die verdienten Urkunden überreicht, nachdem die internationale Siegerehrung schon im Mai im Europa-Park Rust stattgefunden hatte.

Gestern wurden folgende Klassen geehrt:

10. Klassen:
10 b von der Heimschule Lender in Sasbach (1. Platz),
10 b des Kehler Einstein-Gymnasiums (2. Platz),
10 b des Hausacher Robert-Gerwig-Gymnasiums (3. Platz).

11. Klassen:
11 b des Oberkircher Hans-Furler-Gymnasiums (1. Platz),
11 c des Kehler Einstein-Gymnasiums (2. Platz),
11 c des Gymnasiums Achern (3. Platz).

Über 100000 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen beteiligten sich weltweit in diesem Jahr an der Aktion, 1000 Teilnehmer (40 Klassen) kommen aus der Ortenau.

Die Idee für diesen Wettbewerb, der 1989 ins Leben gerufen wurde, stammt aus dem Elsass. Im Bereich Südbaden, für den das Oberkircher Hans-Furler-Gymnasium den Wettbewerb organisiert, wird »Mathematik ohne Grenzen« seit 1991 durchgeführt. Nicht nur junge Leute aus Deutschland und Frankreich maßen dieses Jahr ihre Kräfte im Rechnen und Kombinieren. Auch Schüler aus der Schweiz und in deutschen Auslandsschulen - beispielsweise in Rom, Rio de Janeiro und im kanadischen Montreal - machten mit.

Bei der Preisübergabe lobte Oberbürgermeisterin Edith Schreiner das Engagement und die Teamarbeit der teilnehmenden Schüler. Die Mathematik sei die »Grammatik des Denkens« und deswegen sei dieses Fach von großer Bedeutung.

Die gestrige Feier nutzten die Siegerklassen, um in Sketchen zu zeigen, dass für sie »Mathe« nicht nur Schuldisziplin ist, sondern auch Spaß macht. Schüler der Heimschule Lender wiesen - als Bauern verkleidet - überzeugend nach, dass man bei genauer geometrischer Berechnung - vor allem unter Berücksichtigung eines 90-Grad-Winkels - eine Vielzahl von Schafen auf einem Feld unterbringen kann. Die Hausacher Schüler des Robert-Gerwig-Gymnasiums demonstrierten, dass man mit einem »Holzcomputer« viel schneller rechnen kann als mit modernen Geräten.



Acher-Rench-Zeitung vom Mittwoch, 09.06.2004

Führende Rolle in Sachen Organisation

Lehrer des HFG korrigierten Aufgaben des Wettbewerbs
und betreuten das internationale Finale im Europapark

Strahlende Gesichter gab's bei der Siegerehrung von »Mathematik ohne Grenzen«, die HFG-Direktor Georg Lutz (Mitte) im Beisein von Volker Maurer (Kultusministerium) und Thomas Steiner (Oberschulamt Freiburg, rechts) vornahm.

Oberkirch (red). Auch in diesem Jahr spielte das Hans-Furler-Gymnasium beim Wettbewerb »Mathematik ohne Grenzen« eine führende Rolle - zumindest in der Organisation. Denn wiederum war das Team der HFG-Mathelehrer um Schulleiter Georg Lutz und Heinz Kliewer zuständig für die Korrektur von etwa 250 teilnehmenden Klassen, und auch der Finalwettbewerb im Europapark in Rust wurde vom Oberkircher Gymnasium organisiert.

Dort trugen die drei besten 10. und 11. Klassen aus Südbaden zusammen mit vier Klassen aus dem Elsass und zwei Klassen aus der Schweiz den Finalwettbewerb aus. Ob die Annehmlichkeiten des Europaparks beim Lösen der Aufgaben eher störend oder gar motivierend wirkten, lässt sich nicht an den Zahlen ermessen. Gewonnen jedenfalls haben die Eleven des »2e LEGT Koeberle« aus Selestat vor den Elftklässlern des Friedrich-Wohler-Gymnasiums in Singen und der 10 a des Schramberger Gymnasiums.

Vor der Siegerehrung und dem anschließenden »Spielen im Park« standen jedoch drei anstrengende Aufgabenrunden mit je drei mathematischen Aufgaben. Das besondere an diesem Wettbewerb, der vor 15 Jahren im Elsass ins Leben gerufen wurde, ist, dass es nicht nur auf die Leistungen des Einzelnen ankommt, sondern nur das Team der ganzen Klasse in der Lage ist, die Aufgaben schnell und richtig zu lösen. Dabei hat man dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schüler einer Klasse Rechnung getragen.

Bei der Preisverleihung traten die HFG-Band, die Pantomimen der Theater-AG von Daniela Barisic und die Streetdance-Gruppe »Mirage« auf. Für die besten Klassen des Ortenaukreises gibt es noch ein weiteres »Zückerchen«: In Offenburg wird eine regionale Feier abgehalten. Daran darf für Oberkirch die Klasse 11 b teilnehmen.





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kli 20.05.2010